Burnout ist kein Schicksal

Ein Mensch sagt – und ist stolz darauf-,
er geh in seinen Pflichten auf.
Bald aber, nicht mehr ganz so munter,
geht er in seinen Pflichten unter.

(Eugen Roth)

 

Das Burnout Risiko entsteht aus einem Mix von äusseren und inneren Ursachen, von unternehmenskulturellen und individuellen Faktoren. Bei der Bewältigung muss daher das Verhalten der individuellen Person berücksichtigt werden, die betrieblichen Prozesse und Strukturen sowie die Unternehmenskultur und die Führung des Unternehmens.

Burnout entwickelt sich über viele Jahre hinweg in mehreren Phasen. Es ist dementsprechend wichtig, dass man zunächst die Ursachen findet.

 

Einige äussere Ursachen:

  • hohe Arbeitsbelastung, Stress
  • wenig positives Feedback
  • keine emotionale oder strategische Rückendeckung
  • schwieriges Vorgesetztenverhalten
  • unklare Erwartungen und Zielvorgaben
  • mangelhafte Arbeitsorganisation, Strukturen, Rahmenbedingungen
  • schlechte Teamarbeit, Konflikte, Kompetenzstreitigkeiten
  • Überforderung durch zu komplexe oder sich ständig ändernde Aufgaben
  • drohender Arbeitsplatzverlust
  • schlechtes Arbeitsklima
  • keine Einbindung in Entscheidungen
  • u.a.m.

 

Persönliche Ursachen

  • Perfektionismus
  • nicht nein sagen können
  • Angst vor Ablehnung
  • Angst vor Gesichtsverlust
  • Angst vor Arbeitsplatzverlust
  • Versagensängste
  • Wunsch nach Anerkennung, Wertschätzung
  • Wunsch nach materieller Sicherheit
  • u.a.m.

 

Wie Menschen auch unter belastenden Umständen gesund bleiben, hängt von verschiedenen Umständen ab: Resilienz Potenzial, Ressourcenorientierung, Selbstwirksamkeit, Motivation und achtsamer Umgang mit Geist und Körper sind dabei wichtige Themen. Um präventiv dagegen vorzugehen ist es wichtig, die Warnsignale zu erkennen – je früher um so besser. Coaching kann dabei eine grosse Hilfe sein.

 

Prävention durch Coaching

Auf individueller Ebene sollte man sich auf der physischen Ebene Zeit und Raum zum Ausruhen und Regenerieren gestatten. Ausgleichsmöglichkeiten wie Bewegung, Sport, Musik oder andere Hobbys sind eine Investition in die eigene Gesundheit. Das Erlernen von Entspannungstechniken, die während oder nach schwierigen Phasen eingesetzt werden können, helfen unmittelbare Stressspitzen abzufangen und die Regenerationsfähigkeit zu fördern. Im Coaching erlernen wir zusätzlich auf der mentalen und emotionalen Ebene gemeinsam geeignete Techniken, um Burnout zu vermeiden oder zu bewältigen – innere und äussere Stressoren zu erkennen und wirksam zu begegnen – die persönliche Resilienz zu stärken.

 

Auf Team Ebene ist ein gesundes Arbeitsklima entscheidend. Dafür ist es sinnvoll, die psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz – und die 7 ausschlaggebende Indikatoren für Stress im Arbeitsumfeld zu kennen.  Ressourcen aufbauen durch entwickeln von tieferem Verständnis über Motivation – persönliche Antreiber – Emotionale Intelligenz – das Wissen aus der Neurowissenschaft nutzen für Führung in VUCA Zeiten und mit zum äussersten gestreckten Teams – genau wissen was es braucht, eine wirklich kollaborative Führungskraft zu sein. Beim Coaching finden wir gemeinsam Lösungen, wie das Team in den Prozess eingebunden werden kann.

 

Wiedereinstieg nach Burnout

Nach einer längeren Pause ist die bewusste Gestaltung des Wiedereinstiegs sehr wichtig. Wenn sich in der Arbeitsplatzkomponente der Ursachenkette nichts verändert, ist die Gefahr eines Rückfalls sehr gross. Coaching kann das verhindern: Was ist notwendig, damit sich die Fehlentwicklung nicht wiederholt? Die Coaching Gespräche dienen dazu, alle persönlich-individuellen, inneren und äusseren  Apsekte zu beleuchten und eine Lösung dafür zu finden.

 

Die richtige Lösung für Sie oder Ihr Team finden wir im gemeinsamen Gespräch. Kontaktieren Sie mich, je früher umso besser!